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Genau geplant und gut gemacht

Wie der Stamm Nidderau in Hessen beispielhaft systematisch vorging ...

 

Kreativ in der Werkstatt Festung

Wie sich die Kulisse historischer Mauern nutzen lässt

 

Kreativ kann man eigentlich überall sein, aber wie kreativ man dann wirklich ist, hängt oft vom Ort des Geschehens ab. Der Landesverband Thüringen im BdP hatte zu einem groß angelegten Kreativwochenende für die Pfadfinderstufe und die Ranger und Rover aus Sachsen, Bayern, Hessen und natürlich Thüringen unter dem Leitthema „Kreative Handwerke“ in eine alte Festung eingeladen. Künstlerische und kulturelle Aktivitäten wurden angeboten und die Teilnehmenden sollten in die Lage versetzt werden, die erlernten Techniken zukünftig in ihrer Gruppenarbeit anzuwenden. Der historische Hintergrund bewährte sich nicht nur bei dem Ort entsprechenden Themen wie Flechten aus Peddigrohr, Buntglaslöten oder Bauen von Gitarren, sondern auch bei modernen Errungenschaften wie der Fotografie. Die Ergebnisse aus der Fotogruppe nämlich – selbst entwickelte Schwarz-Weiß-Bilder – dienten als Grundlage für die Aufgabenstellungen des Burgspiels. Zuvor hatte man bereits in der Nacht zuvor die Gemäuer erkundet, als ein „entführter“ Pfadfinder befreit werden musste. Stilecht auch das feudale Abschiedsessen: Thüringer Klöße dürfte es schon zu aktiven Zeiten der Festung gegeben haben.

 

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 1500 Euro.